Den Rambach unter Schutz stellen

Rambach unter Schutz stellen

Eine Delegation bestehend aus mehreren Vertretern Südtiroler Umweltschutzverbände und interessierter Bürger informierte sich erst kürzlich im schweizerischen Münstertal über den Stand der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rahmen der „Econnect-Pilotregionen“. Die Hauptziele dieser Projekte, welche mit einem Gesamtbudget von 3,2 Millionen Euro unterstützt werden, sind in erster Linie der Schutz der Biodiversität und die Stärkung der ökologischen Verbindungen im Alpenraum.

Der Rombach, wie er auf Schweizer Seite genannt wird, gilt als einziger Hauptfluss in der Schweiz, der nicht für die Stromgewinnung genutzt wird. Dies ist ein Hauptargument für die Bestrebungen im Münstertal einen Biosphärenpark einzurichten. Der Rom- und der Rambach bilden eine Einheit und liegen mitten in einer dieser insgesamt 7 Pilotregionen des Econnect-Projekts. Dadurch eröffnet sich eine große Chance der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nicht nur auf ökologischer Basis, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Mit dem Schweizerischen Nationalpark, dem Biosphärenpark Val Müstair und dem Nationalpark Stilfserjoch bieten sich zahlreiche neue Möglichkeiten einer nachhaltigen Wertschöpfung für diese Region. Eine der Prioritäten ist jedoch die natürliche Erhaltung des Rambaches.

Wir appellieren deshalb an die Südtiroler Landesregierung, in dieser einmaligen Situation eine verantwortungsvolle Entscheidung beim Wassernutzungsplan zu treffen und den Rambach von der Schweizer Grenze bis zur Mündung in die Etsch bei Glurns unter Schutz zu stellen.

Link Econnect:
Laufzeit: September 2008 bis August 2011

Budget: 3,2 Millionen Euro, co-finanziert durch das ETZ-Alpenraumprogramm der EU mit Mitteln des ERDF

Schwerpunkte: Umsetzung des alpenweiten ökologischen Verbundes in den Pilotregionen

Hier einige Presseberichte zum Thema Rambach und Gewässer:

„Neue Südt. Tageszeitung“-18.12.2009 Rambach unter Schutz stellen

„Dolomiten“-18.12.2009 Eine Gelegenheit – Rambach

„Dolomiten“-18.12.2009-Wassergüte geht den Bach hinunter

Link Ergebnisse zur Fließgewässerqualität in Südtirol

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