Kilometerlange Ufervegetation am Chavalatsch-Bach in Prad am Stilfserjoch mit Schlegelmulcher zerfranst

Schon vor ca. 5 Jahren wurde in der Gemeinde Prad am Stilfserjoch am Mühlbach der Heckengürtel mit einem Schlegelmulcher zerfranst. Diese unsachgemäße Pflegemaßnahme des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau hatte zu heftigen Protesten in der Öffentlichkeit geführt. Nachdem auch im so genannten ETSCHDIALOG über die fachgerechte Pflege von Ufervegetationen der Fließgewässer und Wassergräben diskutiert wurde, hatte man nicht mehr damit gerechnet, dass jetzt wiederum in einer derartigen Art und Weise mit Uferbepflanzungen umgegangen wird. Lesen Sie dazu unsere dementsprechende Pressemitteilung:

Pressemitteilung vom 15.02.2011: „In Prad wieder Hecken zerfranst“

Neue Südtiroler Tageszeitung vom 17.2.2011: „Gerupfte Hecken“

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Ein Gedanke zu „Kilometerlange Ufervegetation am Chavalatsch-Bach in Prad am Stilfserjoch mit Schlegelmulcher zerfranst

  1. Lothar Burger, noch-Präsident des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau nutzte am 19.3.11 bei der Vollversammlung in Prad die Gelegenheit, um einen unqualifizierten, persönlichen Rundumschlag gegen mich zu veranstalten. Anstatt sich der öffentlichen Kritik sachlich zu stellen, schimpfte er über die Kritiker, lt. seiner Meinung nach jene, die nicht wissen wie man eine Schaufel in die Hand nehme, jene die am 27. ihren Lohn bekommen, jene die mit Kinderwägen und Hunden nur spazieren gehen und nichts für die Instandhaltung und den Bau dieser Güterwege bezahlen. Vergessen hat Burger, dass diese Wege und fast alles was vom Bonifizierungskonsortium Vinschgau gemacht wird, mit großzügigen Steuergeldern gefördert wird, dass diese Gelder auch von jenen kommen, die am 27. ihren Lohn bekommen, dass die Öffentlichkeit auch ein Recht darauf hat, solche Freveltaten öffentlich zu verurteilen. Es bleibt wirklich zu hoffen, dass eine neue Führung mehr Sensibilität und gesunden Hausverstand im Umgang mit unserer Natur- und Kulturlandschaft an den Tag legt. Diese gehört Gott sei Dank nicht nur dem Bonifizierungskonsortium sondern auch der Allgemeinheit. Es ist ein Armutszeugnis für den Präsidenten Burger Lothar zu sagen, es sei eine Preisfrage wie man die Hecken pflegen könne. Viele anwesenden Bauern meinten, man müsse dafür sorgen, dass überhaupt keine Hecken mehr aufkommen würden. Die Linie ist klar: Man will die Landschaft so gestalten, dass nur mehr tote Kanäle, Betonstangen, Zäune und Obstbäume einen Platz im Tale haben. Arme Leute und armes Land!

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