Gegen weiteren Ausbau Forst-Töll, dafür sinnvolle Maßnahmen realisieren!

Anstatt viele Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Straße Forst-Töll zu investieren, fordert die Umweltschutzgruppe Vinschgau die Südtiroler Landesregierung auf, sinnvolle und zukunftsfähige Maßnahmen, wie die weitere Potenzierung des öffentlichen Personennahverkehrs und die Realisierung der noch offenen kleinen Ortsumfahrungen im Vinschgau zu realisieren. Man hat anscheinend kein Geld für die Elektrifizierung der Vinschger Bahn, für die längst notwendige Modernisierung der Bahnlinie Meran-Bozen und man wartet noch immer auf die Umfahrungen von Tartsch und Kastelbell. Trotzdem möchte die Landesregierung nun das 1. Baulos Forst-Töll umsetzen, obwohl über 5.000 Unterschriften gegen dieses Projekt hinterlegt worden sind und obwohl der Landeshauptmann die Streichung dieses Projektes versprochen hatte. Lesen Sie unsere weiteren Argumente gegen dieses Bauvorhaben in unserer Pressemitteilung:

Pressemitteilung vom 18.1.2012: Ausbau Forst – Töll Presseaussendung – Jänner 2012

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7 Gedanken zu „Gegen weiteren Ausbau Forst-Töll, dafür sinnvolle Maßnahmen realisieren!

  1. Ich finde eure Aktion im Grunde ja nicht so schlecht!! Aber ich kann mich erinnern, als es noch die Verkehrsgruppe Vinschgau gab, wo noch für eine gemeinsame Lösung der Umfahrung Kastelbell-Tschars gekämpft wurde, Doch sobald klar war, dass es nur eine Umfahrung von Kastelbell geben wird, hab die uns „Tscharser“ fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel, obwohl bekannt ist, dass entlang der Staatsstraße in Tschars ca. 300 Menschen wohnen. Die Verkehrsbelastung wird von Jahr zu Jahr schlimmer und jetzt will man uns mit einem Flüsterasphalt abspeisen, der nicht mal bis zu meinem Haus reicht. Aber dem nicht genug: Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h wird von NIEMANDEM eingehalten und sie wird auch NIE kontrolliert. Man kann es sehen wie man will, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man den Verkehr, der mit 50 km/h fährt wesentlich weniger hört, als jenen, der mit 80 durchrast. Ich finde es eine Sauerei, dass das Dorf Tschars in allen Belangen außen vor gelassen wird und buchstäblich zu Tode geschwiegen wird. Wir brauchen eine Verkehrsentlastung, denn sonst wird es dieses Dorf auf kurz oder lang bald nicht mehr geben.

  2. Das ist dass berüchtigte „Scheuklappendenken“, praktiziert von denen die nur sich selbst sehen…
    Die, die keine Zusammenhänge begreifen und bemitleidenswert sind.
    Letztendlich ist dies die mühevolle Arbeit, den Horizont derer zu erweitern, die mit den Radius Null zur Welt gekommen sind und dies als ihren Standpunkt bezeichnen, aller Initiativgruppen.

  3. Nicht beirren lasen im Kampf gegen die Dummheit.
    Argumente sind allemal die geeigneteren Mittel zu überzeugen.
    Und wer nicht kämpft, für seine Sache, der hat schon verloren.
    Wer unterhalb der Gürtellinie versucht zu argumentieren pfeift schon aus dem letzten Loch, ist unglaubwürdig und letztendlich zu bedauern.

    • Geschätzte Initiativgruppe FeinstaubMeran,

      herzlichen Dank für Ihre motivierende Rückmeldung. Der Kampf gegen die Dummheit auf Kosten der Allgemeinheit ist mühsam, aber nicht umsonst. Wir werden sicher weiterhin mit sachlichen Argumenten einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft nicht nur im Vinschgau, auch für das Burggrafenamt leisten. Es geht uns in keinster Weise darum, den Bürgerinnen und Bürgern in Algund und Marling eine Verbesserung ihrer Wohnqualität zu bescheren. Ganz im Gegenteil. Wir beschäftigen uns schon seit mehreren Jahrzehnten mit der Thematik Mobilität und sind überzeugt, dass verkehrstechnische Maßnahmen fachlich überprüft und öffentlich nach den besten Lösungen gesucht werden muss. Der weitere Straßenausbau bringt vielleicht kurz- und mittelfristig einige Vorteile, langfristig jedoch kann er eine Verschlechterung bedeuten. Die Zukunft liegt sicherlich in einem attraktiven öffentlichen Mobilitätssystem. Diese Vision hatten wir bereits in unserem jahrelangen Einsatz für die Modernisierung der Vinschger Bahn verfolgt. Heute könnte man sich das Leben ohne Vinschger Bahn gar nicht mehr vorstellen. Doch es gibt noch viel zu tun, um diese Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel notgedrungen weiter zu steigern. Deshalb ist es auch im Burggrafenamt wichtig, dass die Sensibilität für diese Sichtweise erhöht wird. Wenn es nun darum geht, über das 1. Baulos der Umfahrung Forst zu diskutieren, sollte das vorliegende Projekt genau analysiert werden (nicht nur von Straßenbau-Fachleuten, sondern von Verkehrsexperten) die wirklichen Probleme müssen offen gelegt werden, wo werden wie viele Anwohner direkt von diesem Verkehr belastet, gibt es lokale Möglichkeiten, um eventuelle Lärmbelästigungen einzudämmen (Lärmschutzwände, Flüsterasphalt, usw.), welche Auswirkungen hat eine eventuelle großräumige Umfahrung lt. vorliegendem Projekt, wäre es sinnvoller, die Geldmittel anstatt für eine Umfahrung für lokale Maßnahmen und für Alternativen zum Individualverkehr einzusetzen.

      Man sieht, es gibt eine Fülle von Fragen und Alternativen, die vor einer Entscheidung sachlich durchleuchtet werden müssen. Bitte geben auch Sie als kompetente Initiativgruppe Ihren Beitrag dazu. Beste Grüße, Umweltschutzgruppe Vinschgau

      • Bei uns rennen Sie mit ihren Argumenten offene Türen ein.
        Wir haben verstanden, dass der Vinschgau keinen weiteren Transitverkehr braucht und will.
        Die geplante Ausbaustufe zieht aber gerade diesen an, was aber anscheinend nicht jeder begreift, aus den genannten Gründen.
        Die Zukunft gehört dem öffentlichem Verkehr …Bussen und Bahnen!
        Mit der Vinschger Bahn habt ihr den richtigen Weg eingeschlagen.
        Allen Widrigkeiten zum Trotz!
        Steter Tropfen höhlt den Stein, niemals lockerlassen.

  4. Anstatt sich sachlich mit den konkreten Argumenten aus dem Vinschgau auseinander zu setzen, reagieren einige Leute aus Marling und Algund nur mit persönlichen Angriffen. Sie vergessen vollkommen, dass es ein Vinschgauer Verkehrskonzept gibt, dass es über 5000 Unterschriften gibt die diesen weiteren Straßenausbau ablehnen, dass auch Verkehrsexperten wie Prof. Hermann Knoflacher von einem weiteren Ausbau der Forst-Töll warnen. Wenn sachliche Argumente fehlen, greifen Menschen zur Sprache unterhalb der Gürtellinie.

    • Das ist dass berüchtigte “Scheuklappendenken”, praktiziert von denen die nur sich selbst sehen…
      Die, die keine Zusammenhänge begreifen und bemitleidenswert sind.
      Letztendlich ist dies die mühevolle Arbeit, den Horizont derer zu erweitern, die mit den Radius Null zur Welt gekommen sind und dies als ihren Standpunkt bezeichnen, aller Initiativgruppen.

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