Wem nützt das 1. Baulos der Umfahrung Forst am meisten?

Bei so viel Nähe zwischen Mitgliedern der Südtiroler Landesregierung (Laimer und Widmann) und Margherita Fuchs von Mannstein von der  Bierbrauerei Forst darf es nicht  verwundern, wenn nun die Umfahrung der Forst ( Baulos 1) von der Südtiroler Landesregierung gegen den mehrheitlichen  Willen der Vinschgauer Bevölkerung vorangetrieben wird.
Beim Bild handelt es sich nicht um eine Fotomontage.  Es wurde von der Tageszeitung „Dolomiten“ anlässlich der Feier der Bierbrauerei Forst zur Fertigstellung des Sudhauses gemacht und in der Ausgabe vom 18./19. Juni 2011 veröffentlicht.
Tageszeitung „Dolomiten“ vom 1.3.2005: „Stopp für die Baulose eins und drei“
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6 Gedanken zu „Wem nützt das 1. Baulos der Umfahrung Forst am meisten?

  1. Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn dieses Bild, das ja schon öffentlich in der Zeitung gezeigt worden ist, nochmals gezeigt wird. Da ist doch wirklich nichts schlimmes dran. Es wird extra angeführt, zu welchem Anlass dieses Foto gemacht worden ist. Da wird nichts verheimlicht oder vertuscht. Kann man die genauen sachlichen Argumente aus Marling und Algund erfahren, wieso man die Forst umfahren muss, wie das Projekt eigentlich ausschaut, was es kostet, usw. Erfahren das die Bürger vorher, oder erst nachdem die Landesregierung entgegen ihrer bisherigen Versprechnungen entschieden hat?

  2. Lokal / Politik (Südtirol 1 vom 28.2.2012)

    Bürgermeister Spagnolli kritisiert Landesregierung- Mobilitätsprojekte in Bozen wichtiger als jede Dorfumfahrung

    Bozens Bürgermeister Luigi Spagnolli kritisiert die Landesregierung. Diese hat entschieden, keines der Mobilitätsprojekte in Bozen zu finanzieren. Wir sind sehr verärgert; Trambahn, Umfahrung der SS-12 und Hörtenbergtunnel sind drei Projekte, über die sich in Bozen alle einig sind, sagte Spagnolli heute nach der Stadtratssitzung. Jede einzelne der von Bozen angeforderten Mobilitäts-Einrichtungen betrifft mehr Verkehr und ist deshalb dringender als jede andere Dorf-Umfahrung, stellte Bürgermeister Spagnolli fest.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Martin Stifter. Man kann die Dinge sehen wie man will. Offensichtlich sprechen Bilder oft mehr als viele Worte. Auf welchem Niveau bewegen sich Politiker, die Versprechungen abgegeben haben und diese nicht einhalten? Soll man dieses Verhalten nicht offen kritisieren? Müssen sich Menschen, die sich ehrenamtlich für eine Sache einsetzen, vorwerfen lassen, dass sie Eigeninteressen verfolgen? Wo bleibt da die gewünschte Fairness? Wieso kann man ein Verkehrskonzept, das unter Einbezug von Experten, der Bevölkerung und Interessensgruppen eines ganzen Tales erstellt worden ist, vollkommen ignorieren?
      Mit besten Grüßen
      Umweltschutzgruppe Vinschgau

      • Sehr geehrte Frau / Herr (?),
        niemand soll erstellte Konzepte bzw. die Meinung der Bevölkerung vergessen oder ignorieren. Das wäre effektiv nicht richtig. Doch manchmal ändern sich Dinge halt, auch Meinungen und Prioritäten. Ich bin überzeugt, dass das Konzept bzw. die Befragung im Rahmen der Knoflacher-Studie heute nicht mehr zu den selben Aussagen führen würde, wie damals. Aber darüber lässt sich sicherlich streiten.
        Ich finde, man soll sich mit rechten Mitteln und stichhaltigen Argumenten für seine Sache einsetzen, doch darf (sollte) man nicht unter die Gürtellinie gehen. Schließlich geht es um die Sache, nicht um Personen. Dieses Foto, welches in völlig anderem Zusammenhang entstanden ist, sowie der Kommentar dazu, ist von mir aus gesehen zu extrem und lässt die Umweltschutzgruppe in keinem besonders guten Licht erscheinen. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. Ich bin mir sicher, Sie sehen es anders. Ich jedenfalls hätte es nicht so gemacht.
        Martin Stifter

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