Ist die heimische Berglandwirtschaft in der Sackgasse?

Pestizide und Gülle – heimische Berglandwirtschaft in der Sackgasse?

Prämisse:  Die drei Verbände – Umweltschutzgruppe Vinschgau, Südtiroler Biologenvereinigung und Dachverband für Natur- und Umweltschutz – schätzen und anerkennen die Bedeutung und die Verdienste der Bergbauern für die Produktion gesunder Lebensmittel und für die Pflege und den Erhalt der Südtiroler Kulturlandschaft. Die Verbände treten dafür ein, dass die Berglandwirtschaft auch in Zukunft durch gezielte Fördermaßnahmen unterstützt werden soll.

Leider sind seit geraumer Zeit Entwicklungen zu beobachten, die mit einer ehrlichen, nachhaltigen und naturnahen Landwirtschaft nicht mehr viel zu tun haben. Überproduktion an Gülle, Versalzung von Böden, Verunkrautung von Wiesen, Einsatz von Pestiziden bis hinauf in alpine Lagen sind Ausdruck dieser Fehlentwicklung, die auf lange Sicht die Grundlagen einer gesunden Landwirtschaft gefährdet.

Die diesbezüglichen Reaktionen von Landesrat Berger und Bauernbunddirektor Rinner sind ein Zeichen der Schwäche. Beide gehen nicht auf die Kritikpunkte ein und versuchen, pauschal und ohne Argumente den Umweltverbänden eine „Kriminalisierung der Landwirtschaft“ unterzuschieben, welche jedoch in keinster Weise erfolgte. Lesen Sie dazu die bisherigen Presseberichte.

Pressekonferenz Berglandwirtschaft – Pestizide und Gülle

Tageszeitung Dolomiten vom 5. Juli 2012: „Chemiekeule fegt über Bergwiese“

Neue Südtiroler Tageszeitung vom 5. Juli 2012: „Turbo im Stall“

Neue Südtiroler Tageszeitung vom 7. Juli 2012: „Gülle“ von Friedrich Gantioler – Klausen

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