Statt Turbinen Naherholung und Naturerlebnis am Rambach

Erst wenn der Rambach zu einem Rinnsaal geworden ist und wir sein Rauschen nicht mehr hören, werden wir merken, dass Geld nicht alles ist.Südtirol, der Vinschgau und auch die Gemeinde Mals produzieren bereits mehr Strom als sie selber verbrauchen. Die Stromautarkie ist damit schon mehr als erreicht. Somit stellt sich die berechtigte Frage: Brauchen wir noch mehr Strom und noch weniger Natur? Private und öffentliche Verwaltungen sehen in der Stromproduktion ein Mittel zur Geldbeschaffung. Tatsache ist, dass fast alle Fließgewässer für die Stromproduktion verbaut und genutzt werden. Es wird noch immer übersehen, dass naturnahe Fließgewässer auch einen großen Wert für die Naherholung und das Naturerlebnis haben. Stromproduzenten und öffentliche Verwaltungen haben bisher kaum Interesse gezeigt, große Anstrengungen für die Energieeinsparung umzusetzen. Hier zeigt sich ein deutlicher Interessenskonflikt, der für die Zukunft große Probleme mit sich bringen wird. Wie kann eine Gemeinde, die am Stromgeschäft viel Geld verdienen will, in Sachen Naturschutz und Energieeinsparung mit gutem Beispiel vorangehen und wann wird man sagen, jetzt produzieren wir genug Strom? Oder hat die Stromautarkie keine Grenzen? Auch ein naturnaher Bach kann für die Wertschöpfung und lokale Wirtschaft von großer Bedeutung sein, wenn man will !

Lesen Sie unsere aktuelle Mitteilung zum Thema Rambach:

Pressemitteilung vom 6.12.12

Neue Südtiroler Tageszeitung vom 7.12.12: „Taufers ist nicht Mals“

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