Petition für die Elektrifizierung der Vinschger Bahn

Vinschger Zug bei Göflan - ferrovia Val Venosta (Foto Umweltschutzgruppe Vinschgau)Die Elektrifizierung der Vinschger Bahn würde enorme Vorteile mit sich bringen, sei es für den Personen- als auch für den Güterverkehr. Das wird uns auch immer wieder von Experten bestätigt. Doch leider scheitert dieses wichtige Vorhaben lt. Informationen der verantwortlichen Politiker am fehlenden Geld. Trotzdem hat die Südtiroler Landesregierung 35,8 Millionen Euro für den Bau der umstrittenen Umfahrung Forst (Baulos 1) reserviert. Dieses Geld könnte jedoch viel effizienter für die Elektrifizierung der Vinschger Bahn eingesetzt werden, davon würden alle profitieren. Deshalb ersuchen wir alle, diese Petition mit ihrer Unterschrift an Unterschriftsständen, Online im Internet und mittels Unterschriftslisten zu unterstützen. Abgabetermin ist der 20 Oktober 2013. Wir werden nach Abschluss dieser Petition die eingegangenen Unterschriften an die zuständigen Politiker übergeben, die persönlichen Daten werden im Sinne des Gesetzes 196/2003 ausschließlich für die Abwicklung dieser Petition verwendet.

Die Petition: „Die Unterzeichner dieser Petition ersuchen die Südtiroler Landesregierung von der Umfahrung Forst (Baulos 1) abzusehen und stattdessen mit den dafür vorgesehenen 35,8 Millionen Euro die Elektrifizierung der Vinschger Bahn zu ermöglichen.“

Helfen auch Sie bei der Sammlung der Unterstützer-Unterschriften mit. Sie können hier Folder und Unterschriftsliste herunterladen. Auf Anfrage schicken wir Ihnen diese Unterlagen auch in Papierform zu. Eine Email an umwelt.vinschgau@gmail.com genügt. Hier zum Herunterladen:

Informationsbroschüre: Folder Elektrifizierung Vinschger Bahn – Kein Ausbau Forst-Töll

Volantino informativo: volantino informativo petizione elettrificazione ferrovia Val Venosta

Unterschriftenliste: Unterschriftenliste Petition – lista firme petizione

Neue Südtiroler Tageszeitung vom 13.02.2013: „Elektrifizierung statt Umfahrung“

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8 Gedanken zu „Petition für die Elektrifizierung der Vinschger Bahn

  1. Die Elektrifizierung find ich gut, muss aber auch die Wünsche der Anreiner berücksichtigen. Die Stromleitungen sollten mit Gleichstrom betrieben werden, da sie keinen Elektrosmog verursachen. Kein Güterverkehr und Personenverkehr in den Nachtstunden. Die Bahnscharnken sollten ohne lautes Geläute funktionieren, wie in Österreich z.B. üblich ist.

  2. Die für die Umfahrung Forst (Baulos 1) vorgesehenen 35,8 Millionen EUR würden mit grosser Sicherheit mehr als 50% der Elektrifizierungskosten der Vinschgerbahn decken. Zusammen mit dem Verzicht auf das Baulos 2 wären vermutlich sogar das ganzen Elektrifizierungsprojekt zu finanzieren. Weshalb soviel Geld in Strassentunnels vergraben, wenn es sinnvoll in die Zukunft der Vinschgerbahn investiert werden kann? Mit dem Öffnen der Schleusen für den Strassenverkehr entstünden grosse zusätzliche Umweltbelastungen und die bisherigen Investitionen in die Vinschgerbahn sogar teilweise entwertet.
    Mit dem Einsatz von FLIRT-Zügen könnte das Umsteigen in Meran sogar sicher entfallen und die Züge aus dem Vinschgau bis Bozen oder sogar weiter durchgebunden werden. Ja es könnten sogar touristisch interessante Direktverbindungen Innsbruck-Mals gefahren werden. Mit modernen Hybrid-Kleinlokomotiven für den Güterverkehr könnten auch Sonderzüge und Kurswagen z.B. aus Venedig bis nach Mals befördert werden.

    • Hmmmmmmm…. Und wenn wir stattdessen die Umfahrung Kastelbell streichen würden? Dann könnten wir diese 60 Millionen in die Vinschger-Bahn investieren und hätten 100%!!! der Elektrifizierungskosten gedeckt (und nicht nur 50%)…

  3. Sehr geehrter Herr Belser, die Vorteile der Elektrifizierung der Vinschger Bahn sind enorm. Davon profitieren alle, die Bewohner und Feriengäste, die Wirtschaft, die Umwelt und die Gesundheit. Die Einsatzmöglichkeiten für den Personennahverkehr und den Güterverkehr würden sich sehr stark erhöhen. Das würde sich auch positiv auf die Betriebskosten auswirken. Die Vinschger Bahn würde weiter an Bedeutung gewinnen. Es könnten die leistungsfähigeren FLIRT-Zuggarnituren bis nach Mals eingesetzt werden und ein Umsteigen in Meran könnte eventuell entfallen. Mit der Einführung des Güterverkehrs kann die Straße und deren Anrainer entlastet werden.

  4. Ich habe die Petition bereits unterzeichnet und hoffe, dass dies möglichst rasch möglichst viele VinschgauerInnen, FreundInnen des Vinschgaus und Feriengäste tuen werden. Die Elektrifizierung der Vinschgerbahn ist ein nachhaltiges Projekt das mehr Wertschöpfung im Tal hält und hin bringt. Einheimischer Strom aus Wasserkraft und Sonnenenergie für die Mobilität im Vinschgau statt für teures Geld den Scheichs im fernen Orient abgekauftes, nicht erneuerbares Erdöl, das bringt’s! Weniger Strassenverkehr, mehr Ruhe und Erholung, das lockt die Feriengäste an, schafft und sichert Arbeitsplätze im Tal.

      • Nicht nur in Südtirol sondern auch im Vinschgau wird sehr viel mehr Strom produziert, als man dort verbraucht. Für die Elktrifizierung der Vinschger Bahn braucht es also auch kein Rambach-Kraftwerk. Es gibt schon mehr als genug einheimischen Strom, der zu einem großen Teil exportiert wird.

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