Neue Pestizid-Steuer in Dänemark – In Südtirol abwarten und Tee trinken – Mäusegift im Futter

Apfelplantagen neben Futterwiesen und SchafweideWährend die politisch Verantwortlichen in Südtirol noch immer keinen Handlungsbedarf im bedenklichen Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln erkennen, hat man in Dänemark eine neue Pestizidsteuer eingeführt. Roundup ist in Dänemark schon seit 2003 verboten, in  Südtirol schwört man auf dieses „Wundermittel“ und setzt es dementsprechend gerne ein.

Die Reaktionen von Gesundheitslandesrat Richard Theiner, Bürgermeister Ulrich Veith und dem Bezirks-Bauernbundobmann Andreas Tappeiner deuten auf weitere Untätigkeit hin.

Vor wenigen Tagen erreichte uns wieder eine Information eines besorgten Viehbauern, der auf seinem Feld im Gras mehrere Säcklein Mäusegift vorgefunden hatte. Mäusegift wird aufgrund der zahlreichen Mäuse im konventionellen Obstbau eingesetzt. Ob das Mäusegift im Futter den Kühen und der Milch gut tut, mag man hinterfragen. Jedenfalls wurde der Vorfall dem zuständigen Amts-Tierarzt gemeldet. Es ist abzuwarten, was dabei herauskommt. Lesen Sie die beiliegenden Berichte zum Thema:

Neue Südtiroler Tageszeitung vom 27.9.2013: „Zeit zu Handeln“

Pestizid-Brief PAN-Germany vom 22.08.2013: „Neue Pestizid-Steuer in Dänemark“

Sicherheitsdatenblatt: Bromadiolon-Koeder

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