Kommission lehnt Kulturumwidmungen in Prad mehrheitlich ab – Bürgermeister Pinggera Hubert ist dafür

Lichtenberger Au (Foto Umweltschutzgruppe Vinschgau)

Wenn es nach dem Wunsch des Prader Bürgermeisters Pinggera Hubert ginge, dann würden die Lichtenberger Au und die letzten Feuchtwiesen dem intensiven Obstbau geopfert.

Die zuständige Kommission für Natur, Landschaft und Raumordnung hat mehrheitlich die beiden Kulturumwidmungen in der Gemeinde Prad am Stilfserjoch abgelehnt. Einzig und allein Bürgermeister Pinggera Hubert hatte wieder nicht den Mut, sich für den Schutz und den Erhalt dieser ökologisch sehr wertvollen und seltenen Lebensräume auszusprechen. Er macht sich damit mitverantwortlich für die rasante Ausräumung unserer Landschaft und die Zerstörung letzter Rückzugsgebiete seltener Pflanzen- und Tierarten. Bürgermeister Pinggera missachtet damit auch festgeschriebene Ziele im Leitbild der Gemeinde Prad am Stilfserjoch. Trotz dieser einzigen Befürwortung haben glücklicher Weise alle übrigen Kommissionsmitglieder gegen die beiden Anträge zur Kulturumwidmung von über 18.000 Quadratmetern der Lichtenberger Au und einer Feuchtwiese in Lichtenberg gestimmt. Nun wird sich zeigen, ob die Sichtweise der Fachkommission auch im Prader Gemeinderat auf Verantwortungsgefühl und nachhaltiges Denken fällt oder ob man dem intensiven Obstbau auch noch die restlichen Naturoasen opfert.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s