Die Lichtenberger Palabirn-Bäume fragen sich: „WIESO TUT IHR UNS DAS AN?“

Die Lichtenberger Palabirn-Bäume fragen sich: "Wieso tut ihr uns das an?"

Die Lichtenberger Palabirn-Bäume fragen sich: „Wieso tut ihr uns das an?“

Eine alte Volksweisheit besagt: „Wenn die Palabirnen reif sind, dann hat der Doktor keine Arbeit“.  Schon daraus ergibt sich, dass die Palabirn-Bäume etwas besonderes, etwas gesundes für uns Menschen sind. Im Frühjahr sind sie schon aufgrund ihrer üppigen Blütenpracht von Weitem sichtbar. In Glurns gibt es das alljährliche Palabirn-Fest und die Stadtgemeinde Glurns hat erst kürzlich ein sehr interessantes Buch über diese schmackhafte und gesunde Frucht und ihren unzähligen kulinarischen Einsatzmöglichkeiten herausgegeben. (Weitere Informationen zu den Vorzügen der Palabirnen z. B.  auf http://www.taelerhof.com/die-palabirne-uralt-und-gesund-p5.html)

Doch nicht überall genießen die Palabirnen den nötigen Schutz und die gebührende Wertschätzung. Während man vor einigen Jahren im Zuge der Errichtung eines kleinen Golfübungs-Platzes in der Prader Fraktion Lichtenberg die dortigen Palabirn-Bäume zu erhalten gedachte, hat man nun davon abgesehen und bereits für die ersten 3 Bäume das Todesurteil gesprochen. Sie müssen nämlich der Erweiterung einer Wohnbauzone weichen. Anscheinend gibt es wie so oft in diesen Fällen, absolut und unter keinen Umständen eine andere Möglichkeit, um diese wertvollen Bäume zu erhalten. Ist es aber wirklich so oder sind es nur Ausreden und Gleichgültigkeit? Fakt ist auch, dass Bäume keine Lobby haben und schon gar nicht in einer Gemeinde wie Prad am Stilfserjoch. Schon öfters hat man dort diese Erfahrungen gemacht. Nun melden sich die Lichtenberger Palabirn-Bäume selber ein letztes Mal zu Wort und haben der Gemeinde mit einem  Lebe Wohl die Frage gestellt: „Wieso tut ihr uns das an?“

Neue Südtiroler Tageszeitung vom 29.10.15: „Stiller Protest“

Wochenmagazin FF vom 29.10.15: „Schilda zu Lichtenberg“

Die Palabirn-Bäume in Lichtenberg nehmen Abschied und keiner hört zu.

Die Palabirn-Bäume in Lichtenberg nehmen Abschied und keiner hört zu.

Die Palabirn-Bäume in Lichtenberg sagen leise: Lebt wohl

Die Palabirn-Bäume in Lichtenberg sagen leise: Lebt wohl

Die ehemaligen schönen Worte zum Schutz der Palabirn-Bäume in Lichtenberg sind vergessen.

Die ehemaligen schönen Worte zum Schutz der Palabirn-Bäume in Lichtenberg sind vergessen.

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4 Gedanken zu „Die Lichtenberger Palabirn-Bäume fragen sich: „WIESO TUT IHR UNS DAS AN?“

  1. Mußte leider feststellen,daß der prächtige palabirbam in prad am stilfserjoch in dem “hühner -anger“neben dem sportgeschäft gefällt wurde,wie schade!dieser anger ist leider unansehlich geworden.wie kann man so etwas nur machen?

    • Liebe Irma, Bäume haben in der Gemeinde Prad am Stilfserjoch ein gefährliches Leben. Besonders wenn es um wertvolle Bäume in den Wohngebieten geht und wenn es sich um Palabirn-Bäume handelt, dann gibt es kein Verständnis. Das beste Beispiel ist die Zerstörung des Lichtenberger Palabirn-Ensembles. Der Natur- und Landschaftsschutz ist für die derzeitigen Gemeindeverwalter ein Feigenblatt. Rudi Maurer

  2. Ich war sehr erstaunt als ich diesen Artikel gelesen habe. Im Ortsausschuss der SVP in Lichtenberg haben wir nämlich bereits des Öfteren darüber gesprochen. Als Lichtenbergerin kann ich sagen, dass die neueWohnbauzone einen sehr großen Wert für das Dorf und die Bevölkerung hat. Damit wird es für die junge Generation möglich im Heimatdorf zu bleiben. Außerdem kommen dadurch neue Familien nach Lichtenberg und das Dorf entwickelt sich weiter. Der zuvor bestehende Golfplatz hingegen war meiner Meinung nach beim Großteil der Dorfbevölkerung unbeliebt und stellte auch keinen großen Mehrwert für das Dorf dar (dies ist natürlich nur meine Meinung dazu). Neben vier neuen Wohneinheiten ist auf dem Gelände von dem die Rede ist auch eine dringend notwendige Erweiterung der Lichtenberger Feuerwehrhalle angedacht. Auch wenn dafür bedauerlicherweise drei Bäume weichen müssen ist die Gemeinde sehr wohl am Schutz der Bäume interessiert. Zu diesem Zweck soll das restliche Gelände durch die Gemeinde angekauft werden und als Grünfläche erhalten bleiben. Dadurch soll auch verhindert werden, dass die Bäume dem sich ausbreitenden Apfelanbau zum Opfer fallen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Melanie Renner

  3. Lieber ingo@ingo.it,
    du bist nicht richtig informiert. Die „grünen Frösche“ haben nicht gegen den Golfplatz in Lichtenberg geschrien, im Gegenteil. Bitte erkundige dich genauer, wenn du wissen willst, wieso der Golfplatz in Lichtenberg geschlossen worden ist, bevor du peinliche Falschinformationen verbreitest. Und noch etwas: Grüne Frösche schreien nicht, sondern quaken. Nur damit wir bei den Fakten bleiben. Beste Grüße von der Umweltschutzgruppe Vinschgau

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